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Als Lehrsupervisor begleite ich Supervisorinnen oder Supervisoren in Ausbildung.

Lehrsupervision arbeitet auftragsbezogen. Ist sie Lehrsupervision in einem Ausbildungsverfahren, braucht es einen transparenten Dreieckskontrakt zwischen Lehrsupervisor, Lehrsupervisand und Ausbildungsinstitut.

Es geht in der Ausbildung einerseits um Lernziele, die erreicht werden sollen. Es geht um Erweiterung der persönlichen Fähigkeiten und Haltungen, der soziale Kompetenzen und der Verstehenszugänge, um Grenzerweiterung. Es geht um Praktisches, das „Wie“ des eigenen Beratungshandelns.

Als Lehrsupervisor stelle ich meine Erfahrungen und Zugänge als ein Angebot zur Verfügung. Lehrsupervision unterstützt die Lehrsupervisand_innen in der Vor- und Nachbereitung ihrer Supervisionsprojekte . Sie begleitet im Prozess der Rollenselbstfindung für eine Rolle, die „wenig kohärent und wenig präzise definiert“  ist.

Systemisch verstanden, ist Lehrsupervision die Moderation von Selbstorganisationsprozessen. Menschen lernen, was sie als bedeutungsvoll wahrnehmen und was an die eigene Struktur anschließt. Lehrsupervision gestaltet dafür die Kontexte und lässt Prozesse selbständiger Wissenserschließung und Neukonstruktion von Wirklichkeit zu.  Lernerfahrungen lassen sich nur bedingt vorstrukturieren, sie ergeben sich aus dem Prozess. Aber durch Aufträge - „Bitte beobachten Sie bis zum nächsten Mal…“ - lässt sich Aufmerksamkeit lenken und die Wahrscheinlichkeit für bedeutungsvolle Eindrücke erhöhen.

„Das Etablieren eines Lernkontextes, der von Wertschätzung und Anerkennung geprägt und frei von jeder Form des Sich-bedroht-Fühlens ist, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Lernende seine Wirklichkeitskonstruktionen verändert.“ 

Das liegt mir am Herzen.

Lars Klehn | info[at]supervision-klehn.de